AURIAAN
Der Himmel: jedes Museum eine Galaxie, jedes Werk ein Stern. 44 Sammlungen, über 2,2 Millionen Werke.

Presse

Ein Sternenhimmel aus offenen Museumssammlungen der ganzen Welt

Auriaan ist ein Sternatlas mit mehr als zwei Millionen Kunstwerken aus über 30 Museen und Bibliotheken. Ein Art-&-Science-Projekt von Marcel Moonen, Künstler, Architekt und Forscher. Auriaan macht aus den Kunstwerken, die Museen frei zugänglich gemacht haben, einen Himmel zum Durchstreifen: jedes Museum eine Galaxie, jedes Werk ein Stern. Kostenlos im Browser, auf dem Computer wie auf dem Handy.

44Sammlungen aus aller Welt
2,2 MillionenWerke, alle mit offener Lizenz
21geführte Touren, jede Woche neue
Kostenlosim Browser, ohne Anmeldung

Was Auriaan kann

Das Sternsystem

Das Neue an Auriaan ist sein Sternsystem: ein Universum aus vielen Museen, jedes eine eigene Galaxie mit seinen Sammlungsbereichen, in dem jedes Werk ein Stern ist, zu dem man fliegen kann. Alles liegt in einem einzigen, zusammenhängenden Raum mit 2,2 Millionen Werken aus 44 Sammlungen und läuft im Browser, auch auf dem Handy. Soweit wir wissen, gibt es nichts Vergleichbares in dieser Grössenordnung.

Der Himmel

Von Museum zu Museum fliegen, nach Künstlern, Themen oder Objekten suchen und jedes Werk in hoher Auflösung öffnen, direkt beim Museum abgerufen. Museen mit verwandten Sammlungen liegen nah beieinander: Der Himmel ist nach dem geordnet, was die Museen besitzen (Werkarten, Jahrhunderte, gemeinsame Künstler), nicht danach, wo sie auf der Welt stehen.

Touren

Die geführten Touren fliegen von Museum zu Museum, mit einer Stimme, die Englisch, Niederländisch oder Deutsch spricht. Es gibt Touren für Kinder, Studierende, ältere Menschen und für alle, dazu Touren zu einzelnen Künstlern, von Dürer bis Van Gogh, alle gestützt auf die Angaben der Museen selbst. Jede Woche kommen neue Touren dazu, und die Forschung bekommt eine eigene Tour, die zeigt, was sie findet: die Tour «Wissenschaftliche Forschung».

Wie die Touren entstehen

Marcel Moonen wählt die Themen. Claude, die KI von Anthropic, schreibt jede Tour aus den Angaben der Museen zu ihren Werken, und jeder Name, jedes Datum und jede Tatsache wird an diesen Angaben geprüft, bevor Marcel die Tour freigibt. Die Übersetzungen werden Zeile für Zeile mit dem Englischen abgeglichen. Die Stimmen sind synthetisch: Chatterbox, ein offenes Sprachmodell von Resemble AI, spricht mit den Stimmen echter Sprecherinnen und Sprecher, die ihre Aufnahmen frei zur Verfügung gestellt haben. Eine Spracherkennung prüft jeden Satz, doch eine synthetische Stimme spricht hie und da noch einen Namen oder ein Wort falsch aus; solche Fehler werden korrigiert, sobald sie bemerkt werden.

Mitmachen

In «Look closer» sucht man das versteckte Detail selbst; in «How old is it?» rät man zuerst, bevor man die Geschichte hört.

Sternbilder

Am Ende einer Tour bilden ihre Werke ein Sternbild, das man behalten kann. Aus selbst gesammelten Werken lässt sich ein eigenes Sternbild machen.

Golden Flight

Golden Flight führt von Werk zu Werk. Jedes ist mit dem vorigen durch Motiv, Jahrhundert, Material oder Ort verbunden, und eine goldene Zeile sagt, was sie verbindet: «Noch ein Mond, rund 900 Jahre später.»

Forschung

Golden Flight ist auch ein Forschungsprojekt. Auriaan betrachtet die Bilder selbst, nicht nur ihre Beschreibungen, und sucht nach Verbindungen, die kein Katalog verzeichnet: gemeinsame Kompositionen, Gesten und Motive über Museen und Jahrhunderte hinweg. Dafür nutzt Auriaan frei veröffentlichte Bildmodelle so, wie man in der Forschung ein Mikroskop nutzt: Es wird keine KI trainiert und kein Bild gespeichert. Claude, die KI von Anthropic, hilft bei der Analyse und sieht sich die stärksten Übereinstimmungen genau an; Marcel Moonen prüft jeden Befund anhand der bestehenden Forschung. Zwei Fachartikel, einer zu dieser Forschung und einer zu Auriaan selbst, sind für Dezember 2026 geplant.

Offen

Nur Werke, welche die Museen als gemeinfrei oder unter einer offenen Lizenz (CC0, CC BY) freigegeben haben. Die Bilder kommen direkt von den Museen selbst.

«Kunst gehört allen. Dank den Museen, die ihre Sammlungen geöffnet haben, macht Auriaan sie überall leicht zugänglich.»
Marcel Moonen, Künstler, Architekt und Forscher

Ausprobieren

Bilder

Bildschirmfotos von Auriaan, frei verwendbar mit dem Vermerk «Auriaan». Die gezeigten Werke sind gemeinfrei; die Bildlegenden nennen die Museen, in denen sie sich befinden.

Der Himmel: jedes Museum eine Galaxie, jedes Werk ein Stern. 44 Sammlungen, über 2,2 Millionen Werke.
Der Himmel: jedes Museum eine Galaxie, jedes Werk ein Stern. 44 Sammlungen, über 2,2 Millionen Werke. · Volle Grösse
«Look closer», eine Mitmach-Tour: das versteckte Detail finden. Hokusai, Die grosse Welle (The Met).
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Gefunden: der Berg Fuji, klein und ruhig, von der Welle umrahmt.
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Die Vermeer-Tour: Das Milchmädchen (Rijksmuseum), aus der Nähe.
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Am Ende einer Tour bilden ihre Werke ein Sternbild, das man behalten kann.
Am Ende einer Tour bilden ihre Werke ein Sternbild, das man behalten kann. · Volle Grösse
Auf dem Handy: «Look closer».
Auf dem Handy: «Look closer». · Volle Grösse
Auf dem Handy: das gefundene Detail.
Auf dem Handy: das gefundene Detail. · Volle Grösse
Auf dem Handy: die Vermeer-Tour.
Auf dem Handy: die Vermeer-Tour. · Volle Grösse
Auf dem Handy: das Sternbild der Vermeer-Tour.
Auf dem Handy: das Sternbild der Vermeer-Tour. · Volle Grösse
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Über Auriaan

Auriaan ist ein Kunst- und Wissenschaftsprojekt und das Werk einer einzigen Person: Marcel Moonen, Künstler, Architekt und Forscher, der in der Schweiz lebt. Auriaan ist seit dem 31. Oktober 2026 online. Die Stimmen der Touren sind synthetisch, gemacht aus frei lizenzierten Aufnahmen echter Sprecherinnen und Sprecher; die Touren gibt es auf Englisch, Niederländisch und Deutsch, weitere Sprachen folgen.

Kontakt

Stand 8. November 2026